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Sonntag, 05. September 2010


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Goethe hätte es geliebt.
Das Restaurant „Mein Leipzig“ verzaubert auch mit lokalen Köstlichkeiten Im Dezember 2008 war es soweit: Chefkoch Garrit Oswald eröffnet sein erstes eigenes Restaurant. Zuvor ist er viel rumgekommen und arbeitete zuletzt in der Nordeney und der Schweiz. Er hat einiges gelernt und sich ausprobiert und nachdem ihm eine Freundin vor wenigen Jahren Leipzig näher brachte, stand für den Rathenauer fest: hier soll es sein. „Leipzig hat mich beeindruckt – die Schönheit, die Menschen, die kurzen Wege“, schwärmt der Inhaber des heutigen Restaurants „Mein Leipzig“. Im Zentrum West kocht und zaubert Oswald nun seit fast zwei Jahren. Viele Stammgäste kommen seit je her. Vor allem, so hört man, der vorzüglichen Küche wegen. Das Rumpsteak z. B. in fünf Garstufen zu genießen ist andernorts doch eher selten. Die Karte bietet zudem viele regionale Spezialitäten wie das Leipziger Allerlei. Das hört sich im Mein Leipzig wie folgt an: „Filet von der Dorade auf einer Variation an grünem Spargel, Möhren, Flusskrebsschwänzen, Zuckerschoten und Pilzen mit Limonen- Risotto.“ Im internationalen Teil der Karte finden sich auch Scampi auf Tomaten-Lauchgemüse, Tagliatelle mit Hähnchenbruststreifen in einer leichten Pesto- Sahne Sauce und natürlich Crema catalana. Übrigens, für seine hervorragende Küche ist „Mein Leipzig“ zum zweitbesten Restaurant der Stadt gekürt worden. Auch der Service ist hervorzuheben. Ehrlich freundlich wird der Gast hier umsorgt. Die Weinkarte ist gut gefüllt mit regionalen und internationalen Weinen. Regelmäßig stattfindende Weinabende bringen dem Gast Genuss und Herkunft der Weine näher. „Das sind immer ganz besondere Abende“, erzählt Oswald. Zumal diese im dazugehörigen Kellergewölbe, kurz: der Tonne, stattfinden. Auch Ritterabende werden dort abgehalten. Diese urige Backsteinhöhle kann zudem für private Feierlichkeiten gemietet werden. Das Restaurant fasst 50 Sitzplätze im Inneren, 35 in der Tonne und 16 Plätze auf der begrünten Terrasse im Hof. „Ich bin Gastronom mit Leib und Seele“, sagt Oswald stolz. Und das spüren die Gäste und empfinden es dem altbekannten Spruch an der Innenwand des Lokals nach: Mein Leipzig lob’ ich mir! Mein Leipzig, Käthe Kollwitzstraße 71, 04109 Leipzig, Tel.: (0341) 21 5 59 44, geöffnet: Di. bis So.: 11–14.30 und 17.30–23 Uhr, www.restaurant-meinleipzig.de
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Leipzigs Mexikaner am Brühl feiert Geburtstag
„Happy Birthday Enchilada Leipzig!“ Vor nunmehr fünf Jahren eröffnete in Leipzig eines von momentan 26 Enchilada-Restaurants in Deutschland. Unter dem Motto Enchilada in Flammen wird es am 30. Oktober ab 17 Uhr – im wahrsten Sinne des Wortes – richtig heiß: Licht- und Feuershow, flambierte Speisen und brennende Cocktails bilden dabei das attraktive Beiwerk des Jahresfestes. Das Highlight wird Raphael Monsanto sein, der von 19 bis 22 Uhr unplugged mit verträumten aber auch temperamentvollen Klängen ein unvergleichliches Ambiente schaffen wird. Ab 22 Uhr darf dann richtig gefeiert werden! DJ Oliver Veron – Koryphäe im Bereich House/ Electro – macht das Enchilada (zur) tanzBar. Viele Geburtstagsspecials locken an diesem Abend: die Enchilada-Geburtstagstorte, fünf neue Jumbococktails – natürlich den ganzen Abend zum Preis von 5,- Euro und Gewinn-Gutscheine im Wert von 100 Euro. Das Enchilada-Team freut sich auf einen heißen Abend! Enchilada Richard-Wagner-Platz 1, 04109 Leipzig Telefon: 0341 / 308 67 86 www.enchilada.de
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Mit Hingabe konzipiert, bildet das Café Rico einen Treffpunkt für Liebhaber des argentinischen Tanzes
Der Tango hat es Konditormeister Wolfram Gey angetan. Er tanzt selbst und wollte einen Ort für Gleichgesinnte schaffen; einen Ort, wo sich Tangointeressierte treffen können. Im September letzten Jahres konnte er diesen Platz eröffnen: das Café Rico in Plagwitz.
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Wie ein Milchplanet, würde es ihn geben, sieht es im Inneren der Pimu Bar im angesagten Leipziger Stadtteil Schleußig aus. Direkt auf der Kö – wie die Kiezbewohner ihre Flanierstraße nennen – gelegen, ist das Eckcafé zu einem beliebten Abendtreff geworden. Mit einer Freundin zusammen hatte Geschäftsführerin Janett Wirsieg vor zwei Jahren die Idee zur loungigen Bar. „Nach Jahren in der Gastro wollte ich endlich mein eigener Chef sein und umsetzen können, was mir gefällt“, sagt Wirsieg. Dann ging alles sehr schnell: Location, Design, Name und schon wurde im Juni 2008 Eröffnung gefeiert. Der Name setzt sich aus „pi“ für pink (Mädchenbar) und „mu“ für Muschi (Katze), als Gegenstück zur benachbarten Hundeboutique, zusammen. Ganz in Weiß- und Cremefarben, mit abgerundeten Formen haben viele fleißige Helfer eine kleine Oase für Auge und Geist im Innenraum der Bar geschaffen. Der helle Glitzertresen beispielsweise erfrischt schon beim Ansehen. Bequeme Sofas und Schaumstoffwürfel versprühen Gemütlichkeit. Der Kickertisch sorgt für ausreichend sportliche Betätigung. Ein um die Ecke führender Freisitz bietet außerdem genügend Platz sich nach getaner Arbeit auf den schwedischen Bänken zurückzulehnen. Inhaltlich sind besonders die Milchshakes hervorzuheben, sie passen nicht nur zum Interieur, sondern sind auch überaus empfehlenswert. Zudem kommt die Pimu Bar mit einer stolzen Cocktailkarte daher. „Besonders beliebt ist unser selbstkreierter Heidelbeer-Daiquiri“, freut sich Geschäftsführerin Wirsieg. Kaffeespezialitäten und andere alkoholfreie Getränke verstehen sich von selbst. Kleine Snacks wie Ciabatta und die eigens von der Holy Soup Bar angelieferten Tagessuppen runden das Angebot ab. Der letzte Sonntag im Monat gehört den Brunchfreunden – bis zum Nachmittag kann dann im coolen Ambiente gefrühstückt werden. Zudem bietet die Pimu Bar Caterings und Vermietung der Räumlichkeiten für private Feiern an. Ab und an gibt es Livemusik von ausgewählten DJs. Spätestens dann ist man in der Galaxie des Milchplaneten angekommen.
Pimu Bar, Könneritzstraße 24, 04229 Leipzig (Schleußig), www.myspace.com/pimubar Montag bis Samstag: 20 bis Open End, letzter Sonntag im Monat Brunch: 10–15 Uhr, ansonsten Sonntag Ruhetag
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Herr und Herr Höpfel kochen nicht nur für ihre Gäste – auch wollen sie die wahre italienische Küche in den Leipziger Westen holen
Schleußig ist im Kommen. Und so konzentriert sich auch die Gastronomie zunehmend auf die Vorstadt im Leipziger Westen. Die Brüder Alexander und Jens Höpfel sind mit ihrem italienischen Restaurant Fratelli (zu dt. Brüder) auf die Zuwanderungswelle aufgesprungen. Seit August 2009 führen sie das kleine formschöne Lokal an der Kö.
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